Ist die katheter-gestützte Reparatur der Trikuspidalklappe besser als eine alleinige medikamentöse Behandlung?


Patientinnen und Patienten mit einer hochgradigen Schlussunfähigkeit der Trikuspidalklappe leiden unter einer Vielzahl belastender Symptome. Vor diesem Hintergrund untersucht die TRIC-I-HF-DZHK24 Studie, ob eine kathetergestützte Klappenreparatur die Beschwerden der Betroffenen besser lindern kann als eine alleinige medikamentöse Behandlung. Dabei bringt der behandelnde Arzt über einen minimalinvasiven Zugang in der Leiste ein Reparatursystem in das Herz der Patientinnen und Patienten ein und kann auf schonende Weise die Schlussunfähigkeit der Herzklappe beheben.

Bis vor wenigen Jahren stand für die Behandlung einer undichten Trikuspidalklappe neben der medikamentösen Therapie nur eine offene Herzoperation zur Verfügung. Derartige Operationen sind mit einigen Risiken verbunden, da hierfür der Brustkorb eröffnet und das Herz stillgelegt werden muss, während eine sogenannte „Herz-Lungen-Maschine“ den Kreislauf aufrecht erhält. Im Vergleich dazu sind die neu etablierten katheter-gestützten Verfahren deutlich risikoärmer, schonender und bedürfen kürzerer Klinikaufenthalte.

An der TRIC-I-HF-DZHK24 Studie können Patientinnen und Patienten teilnehmen, die aufgrund einer hochgradigen Schlussunfähigkeit der Trikuspidalklappe unter Herzinsuffizienzsymptomen leiden. Studienteilnehmende werden nach dem Zufallsprinzip in eine von zwei Behandlungsgruppen eingeteilt. Ein Drittel der Teilnehmenden erhält eine rein medikamentöse Behandlung nach aktuellem klinischen Standard. Die übrigen zwei Drittel der Patientinnen und Patienten erhalten zusätzlich zur gezielten medikamentösen Behandlung eine katheter-gestützte Reparatur der Trikuspidalklappe. Nach einem Monat, sowie nach ein, zwei und drei Jahren werden die Effekte dieses Verfahrens in ausführlichen Nachkontrollen untersucht.

Probanden

1

360

Aktuelle Teilnehmerzahl: 1

Teilnahmevoraussetzungen

  • Alter Minimum
      ≥ 18 Jahre Jahre
  • Med. Parameter

    Patientinnen und Patienten, die aufgrund einer hochgradigen Schlussunfähigkeit der Trikuspidalklappe unter Herzinsuffizienzsymptomen leiden


Es gibt weitere Ein- und Ausschlusskriterien.
Eine mögliche Studienteilnahme muss vorab immer durch den Arzt geprüft werden.

Studienzentrale

Klinikum der Universität München

Leitende Wissenschaftler

  • Prof. Dr. med. Jörg Hausleiter
    Klinikum der Universität München
  • PD Dr. Thomas Stocker
    Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. Steffen Massberg
    Klinikum der Universität München / Klinikum Großhadern

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