Forschungsprojekte

Zusammenhang zwischen Herz-Kreislauf-Risikofaktoren und kleinen genetischen Veränderungen


Ein Protein, das bestimmte biochemische Prozesse in Zellen steuert, die sogenannte Dual Leucine-Zipper Kinase (DLK), spielt bei der Entstehung von neurodegenerativen Erkrankungen eine Rolle. Eigene Untersuchungen der Forschenden weisen darauf hin, dass dieses Protein auch beteiligt ist, wenn sich Diabetes mellitus entwickelt. Diabetes mellitus ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem weisen Mäuse, die weniger DLK haben, Symptome einer Herzerkrankung auf. In diesem Projekt untersuchen die Forschenden, ob kleine Veränderungen im Gen für das Protein DLK beim Menschen mit Herz-Kreislauf-Risikofaktoren zusammenhängen. Dafür nutzen sie Daten aus der DZHK Heart Bank.

Stichworte

MAP3K12, SNPs, kardiovaskuläre Risikofaktoren

Projektleitung

Elke Oetjen (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinische Pharmakologie und Toxikologie)