Optimaler Zeitpunkt für Herz-Kreislauf-Unterstützungssysteme bei einer Herzschwäche im Endstadium


VAD-DZHK3

Für Patienten mit einer Herzschwäche im Endstadium ist eine Herztransplantation zurzeit die einzige Lösung. Die Wartezeiten sind jedoch sehr lang und die Anzahl an Spenderorganen nimmt ab. Mit der Studie wollen die Wissenschaftler überprüfen, ob sich die Lebensqualität und körperliche Leistungsfähigkeit während der Wartezeit verbessern, wenn den Patienten frühzeitig ein Herz-Kreislauf-Unterstützungssystem eingepflanzt wird. Zurzeit wird ein solches System nur dann eingesetzt, wenn sich der Zustand des Patienten während der Wartezeit dramatisch verschlechtert. Ansonsten versuchen die Ärzte, die Zeit bis zur Herztransplantation mit Medikamenten zu überbrücken. Die Wissenschaftler hoffen, mit der Studie neue Erkenntnisse für die zukünftige Behandlung von Patienten mit einer Herzschwäche im Endstadium zu gewinnen. Im Hinblick auf den Mangel an Spenderorganen ist es ihnen außerdem wichtig herauszufinden, ob der frühzeitige Einsatz eines Herz-Kreislauf-Unterstützungssystems eine Alternative zur Herztransplantation darstellen könnte. Durch die Teilnahme an der Studie werden die Patienten nicht von der Transplantations-Warteliste gestrichen.

Probanden

61

200

Aktuelle Teilnehmerzahl: 61

Teilnahmevoraussetzungen

  • Alter Minimum
      18 Jahre
  • Alter Maximum
      60 Jahre
  • Med. Parameter
    • Listung im transplantablen Status (T-Status)
    • mind. zwei Krankenhausaufenthalte wegen Herzschwäche in den vorausgegangenen 12 Monaten

Es gibt weitere Ein- und Ausschlusskriterien.
Eine mögliche Studienteilnahme muss vorab immer durch den Arzt geprüft werden.

Studienzentrale

Deutsches Herzzentrum Berlin

Leitende Wissenschaftler

  • Prof. Dr. Volkmar Falk
    Deutsches Herzzentrum Berlin (DHZB)
  • Prof. Dr. Christoph Knosalla
    Deutsches Herzzentrum Berlin (DHZB)
  • Prof. Dr. Gerd Hasenfuß
    Universitätsmedizin Göttingen / Georg-August Universität
  • Prof. Dr. Tim Friede
    Universitätsmedizin Göttingen / Georg-August-Universität