Studie zum Übergang von einer beschwerdefreien, eingeschränkten Herzleistung zu einer Herzschwäche


TransitionCHF-DZHK2

Manche Menschen haben eine eingeschränkte Herzleistung, ohne dass sie etwas davon merken. Oft entwickelt sich daraus eine Herzschwäche mit typischen Symptomen, bei der die Patienten unter Kurzatmigkeit leiden und nicht mehr so belastbar sind. In dieser Studie wollen Wissenschaftler Patienten mit einer noch beschwerdefreien Herzschwäche untersuchen und für fünf Jahre betreuen. Dabei analysieren sie Blutproben und vergleichen die Befunde von Aufnahmen des Herzens mit dem Gesundheitszustand und evtl. auftretenden Beschwerden der Patienten. So wollen sie herausfinden, ob es typische Anzeichen gibt, die darauf hindeuten, dass sich der Gesundheitszustand verschlechtern wird. Solche Merkmale könnten zukünftig dazu beitragen, einer Verschlimmerung der Herzschwäche rechtzeitig durch geeignete Therapien entgegenzuwirken. Bislang können die Ärzte nicht verhindern, dass die Herzschwäche immer weiter fortschreitet. Denn die aktuell eingesetzten Behandlungsverfahren greifen nicht in die zugrundeliegenden krankmachenden Prozesse ein.

Probanden

660

1000

Aktuelle Teilnehmerzahl: 660

Teilnahmevoraussetzungen

  • Alter Minimum
      18 Jahre
  • Med. Parameter
    • beschwerdefreie, verminderte Pumpleistung des Herzens (asymptomatische systolische Dysfunktion)
    • Keine Symptome von Herzschwäche bei Einschluss in die Studie
    • Kein Krankenhausaufenthalt aufgrund von Herzschwäche

Es gibt weitere Ein- und Ausschlusskriterien.
Eine mögliche Studienteilnahme muss vorab immer durch den Arzt geprüft werden.

Studienzentrale

Universitätsmedizin Göttingen

Leitende Wissenschaftler

  • Prof. Dr. Gerd Hasenfuß
    Universitätsmedizin Göttingen / Georg-August Universität
  • Prof. Dr. med. Rolf Wachter
    Universitätsklinikum Leipzig
  • Prof. Dr. Frank Edelmann
    Charité - Universitätsmedizin Berlin