Bessere Überlebenschancen nach einem Herzstillstand


TOMAHAWK-DZHK4

Wer nach einem Herzstillstand erfolgreich wiederbelebt wurde, kommt sofort ins Krankenhaus. Wenn der Herzstillstand durch einen Herzinfarkt ausgelöst wurde, öffnen die Ärzte die verschlossenen Gefäße so schnell wie möglich mit einem Herzkatheter, um weitere Schäden am Herz zu verhindern. Allerdings ist es nicht immer klar zu erkennen, ob ein verschlossenes Herzgefäß, also ein Herzinfarkt, die Ursache für den Herzstillstand war. Mit dieser Studie wollen Wissenschaftler herausfinden, ob Patienten nach einem Herzstillstand, bei denen der Verdacht auf einen Herzinfarkt vorliegt, von einer sofortigen Katheter-Untersuchung profitieren oder ob sie höhere Überlebenschancen haben, wenn sie zuerst weiter untersucht werden und ein Herzkatheter-Eingriff nur nach einer genaueren Diagnose vorgenommen wird.

Probanden

545

558

Aktuelle Teilnehmerzahl: 545

Teilnahmevoraussetzungen

  • Alter Minimum
      30 Jahre
  • Med. Parameter
    • dokumentierte Wiederbelebung nach einem Herzstillstand, der außerhalb eines Krankenhauses passiert ist

Es gibt weitere Ein- und Ausschlusskriterien.
Eine mögliche Studienteilnahme muss vorab immer durch den Arzt geprüft werden.

Studienzentrale

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein / Campus Lübeck

Leitende Wissenschaftler

  • Prof. Dr. Steffen Desch
    Universitätsklinikum Schleswig-Holstein / Campus Lübeck
  • Prof. Dr. Holger Thiele
    Herzzentrum Leipzig