Mehr Sicherheit nach einem Herzinfarkt durch einen implantierbaren kleinen Monitor?


SMART-MI-DZHK9

Nach einem Herzinfarkt ist das Risiko für Herzrhythmusstörungen, die zu einem plötzlichen Herztod führen können, deutlich erhöht. Auch Patienten, deren Pumpfunktion des Herzens anschließend nur gering oder mittelgradig eingeschränkt ist, versterben deshalb häufig an einem plötzlichen Herztod. Bei ihnen wurden bislang keine speziellen vorbeugenden Maßnahmen ergriffen, da die Ärzte nicht vorhersagen können, welche dieser Patienten besonders gefährdet sind. Wissenschaftler konnten nun erstmals bei den Patienten mit nur gering oder mittelgradig eingeschränkter Pumpfunktion des Herzens eine neue Hochrisikogruppe identifizieren. In der Studie wird überprüft, ob diese Gruppe von einem kleinen Monitor profitiert, der kontinuierlich Signale an die Datenzentrale des Klinikums sendet. Der Monitor wird den Patienten unter die Haut eingepflanzt. Bei Vorboten für lebensbedrohliche Rhythmusstörungen werden die Patienten ins Krankenhaus einbestellt, um untersucht und behandelt zu werden.

Probanden

284

400

Aktuelle Teilnehmerzahl: 284

Teilnahmevoraussetzungen

  • Alter Minimum
      18 Jahre
  • Alter Maximum
      80 Jahre
  • Med. Parameter
    • Patienten mit überstandenem Herzinfarkt
    • gering oder mittelgradig eingeschränkte Pumpfunktion des Herzen
    • Störung des unbewussten (autonomen) Nervensystems des Herzen

Es gibt weitere Ein- und Ausschlusskriterien.
Eine mögliche Studienteilnahme muss vorab immer durch den Arzt geprüft werden.

Studienzentrale

Klinikum der Universität München

Leitende Wissenschaftler

  • Prof. Dr. Axel Bauer
    Klinikum der Universität München
  • Prof. Dr. Steffen Massberg
    Klinikum der Universität München / Klinikum Großhadern
  • Prof. Dr. Stefan Kääb
    Klinikum der Universität München / Klinikum Großhadern