Vorteile durch gleichzeitige OP der Mitral- und Trikuspidalklappe?


Bei einer hochgradig undichten (insuffizienten) Trikuspidalklappe besagen die Leitlinien, dass sie bei einer Operation der Mitralklappe mitbehandelt werden soll.

Unsicherheit herrscht jedoch, wenn die Trikuspidalklappe nur leicht oder mittelgradig beeinträchtigt ist. Denn wird die Mitralklappe operativ versorgt, können sich zwei Szenarien entwickeln: Die dann gut funktionierende Mitralklappe entlastet den Lungenkreislauf und damit die rechte Herzkammer. Dadurch ist es einerseits möglich, dass die Operation der Trikuspidalklappe nicht mehr nötig ist. Andererseits kann die Undichtigkeit der Trikuspidalklappe trotzdem weiter fortschreiten, sodass eine zweite Herzoperation notwendig wird. Die Studie CTSN-TVR soll klären, ob es günstiger ist, beide Klappen gleichzeitig zu operieren, auch wenn die Trikuspidalklappe noch nicht sehr undicht ist.

Damit könnten dann auch die Leitlinien für diese Patientengruppe präzisiert werden.

Es werden keine weiteren Patienten in diese Studie aufgenommen.

Probanden

76

76

Aktuelle Teilnehmerzahl: 76

Teilnahmevoraussetzungen

  • Alter Minimum
      ≥ 18 Jahre
  • Med. Parameter

    Patienten, bei denen eine Mitralklappenoperation notwendig ist, und die gleichzeitig unter einer leichten bis mittelgradigen Trikuspidalklappeninsuffizienz leiden


Es gibt weitere Ein- und Ausschlusskriterien.
Eine mögliche Studienteilnahme muss vorab immer durch den Arzt geprüft werden.

Studienzentrale

Deutsches Herzzentrum Berlin (DHZB) / Icahn School of Medicine at Mount Sinai

Leitende Wissenschaftler

  • Prof. Dr. Volkmar Falk
    Deutsches Herzzentrum Berlin (DHZB)
  • Annetine C. Gelijns
    Icahn School of Medicine at Mount Sinai, NY, USA