Behandlungserfolg bei akuter Herzschwäche besser beurteilen


Zurzeit ist es für Ärzte schwierig, genau einzuschätzen, wann die Behandlung bei einer akut dekompensierten Herzschwäche so erfolgreich ist, dass sie die Patienten wieder aus dem Krankenhaus entlassen können. Denn die ihnen zur Verfügung stehenden klinischen Zeichen, etwa ob der Patient abgenommen hat, da jetzt nicht mehr so viel Wasser eingelagert ist, oder ob er wieder besser Luft bekommt, sind nicht sehr spezifisch für die Erkrankung. Die Wissenschaftler wollen deshalb untersuchen, ob die Ultraschalluntersuchung des Durchmessers der unteren Hohlvene ein geeigneter Parameter sein könnte, um den Therapieerfolg besser zu beurteilen. In der Pilotstudie möchten sie zunächst herausfinden, ob sich, wie angenommen, der Durchmesser der unteren Hohlvene unter der Behandlung verringert und die Ultraschalluntersuchung im klinischen Alltag machbar ist. Außerdem können sie feststellen, ob man die Veränderung des Durchmessers der unteren Hohlvene überhaupt bei einer ausreichend großen Zahl von Patienten feststellen kann. Vor und während der Behandlung wird die Vene hierzu mittels Ultraschalltechnik vermessen. Darauf aufbauend können zukünftige Studien prüfen, ob sich die Therapie und damit die Prognose der Patienten durch diese Ultraschalluntersuchung verbessern.

Probanden

273

388

Aktuelle Teilnehmerzahl: 273

Teilnahmevoraussetzungen

  • Alter Minimum
      18 Jahre
  • Med. Parameter

    akut dekompensierte Herzinsuffizienz mit Dyspnoe ≥NYHA III, peripheren Ödemen und pulmonaler Stauung


Es gibt weitere Ein- und Ausschlusskriterien.
Eine mögliche Studienteilnahme muss vorab immer durch den Arzt geprüft werden.

Studienzentrale

Universitätsklinikum Schleswig Holstein, Campus Lübeck

Leitende Wissenschaftler

  • Dr. med. Alexander Jobs
    Universitätsklinikum Schleswig Holstein / Campus Lübeck
  • Prof. Dr. Holger Thiele
    Herzzentrum Leipzig