Schädigungen am Herzen nach Schlaganfall vorhersagen


Bereits in den ersten Stunden und Tagen nach einem Schlaganfall treten bei vielen Patienten Zeichen für Schädigungen am Herzen auf. Dabei handelt es sich zum Beispiel um einen Herzinfarkt oder eine Erkrankung der Herzkranzgefäße.

In der PRAISE-Studie wollen Neurologen und Kardiologen gemeinsam ein schrittweises Verfahren etablieren, das es ermöglicht, solche Schädigungen am Herzen bei Schlaganfallpatienten ohne invasive Methoden (also Methoden, die in den Körper eindringen) vorherzusagen. Denn invasive Methoden, wie die Untersuchung mit einem Herzkatheter, geben zwar genauen Aufschluss über eventuelle Herzschäden, gehen bei Schlaganfallpatienten aber möglicherweise mit einem erhöhten Risiko einher.

Erschwerend kommt hinzu, dass Schlaganfallpatienten mit einer akuten Erkrankung der Herzkranzgefäße andere Symptome zeigen als Patienten ohne Schlaganfall. Oft können sie mit den behandelnden Ärzten aufgrund ihres Schlaganfalls auch nicht über ihre Beschwerden sprechen. Gelingt es, Schädigungen am Herzen bei Schlaganfall-Patienten nicht-invasiv zu erkennen, könnte eine akute Erkrankung der Herzkranzgefäße zukünftig besser erkannt und rechtzeitig gezielt behandelt werden.

Die Rekrutierung für diese Studie ist abgeschlossen, eine Teilnahme ist nicht mehr möglich.

Probanden

254

251

Aktuelle Teilnehmerzahl: 254

Teilnahmevoraussetzungen

  • Alter Minimum
      18 Jahre Jahre
  • Med. Parameter

    Patienten mit ischämischem Schlaganfall und erhöhtem Troponinwert


Es gibt weitere Ein- und Ausschlusskriterien.
Eine mögliche Studienteilnahme muss vorab immer durch den Arzt geprüft werden.

Studienzentrale

Charité - Universitätsmedizin Berlin

Leitende Wissenschaftler

  • Prof. Dr. Matthias Endres
    Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Prof. Dr. Ulf Landmesser
    Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Prof. Dr. med. Christian Nolte
    Charité – Universitätsmedizin Berlin

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