Diastolische Herzschwäche besser erkennen


Die Studie DECIPHER HFpEF hat das Ziel, die Erkrankung der diastolischen Herzschwäche mithilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) besser zu diagnostizieren und damit auch die Ursachen besser zu erforschen. Bei der diastolischen Herzschwäche ist die linke Herzkammer steif und wird verlangsamt mit Blut gefüllt. Sie ist mit derzeit eingesetzten nicht-invasiven Methoden, wie einer Ultraschalluntersuchung, schwierig zu messen und wird oft erst spät erkannt. Invasive Untersuchungen, also Untersuchungen bei denen man in den Körper eindringt, sind zwar exakter, aber sie kosten mehr, belasten die Patienten und lassen oftmals keine Rückschlüsse auf die Erkrankungsursachen zu.

Die Studie vergleicht die Daten der Herz-MRT mit den Ergebnissen der bisher besten Methode zur Diagnostik der diastolischen Herzschwäche, der invasiven Hämodynamik, bei der die Patienten mit einem Herzkatheter untersucht werden. Auch Ergebnisse aus Ultraschalluntersuchungen und Analysen von Gewebeproben des Herzmuskels werden herangezogen, um ein umfassendes Bild über die Aussagekraft der Herz-MRT zu erlangen. Außerdem werden in den letzten Jahren entwickelte MRT-Verfahren erstmals in einer Untersuchung zusammengeführt, um die Ursachen der vorliegenden diastolischen Herzschwäche abzuklären. Denn die Ursachen können bei dieser Erkrankung sehr unterschiedlich sein und werden entsprechend auch ganz anders behandelt. So kommen dafür zum Beispiel eine Herzmuskelentzündung ebenso in Frage wie eine Verdickung des Herzmuskels oder eine verminderte Durchblutung durch Veränderungen kleinster Blutgefäße.

Probanden

71

170

Aktuelle Teilnehmerzahl: 71

Teilnahmevoraussetzungen

  • Alter Minimum
      18 Jahre Jahre
  • Med. Parameter

    Patienten mit typischen Herzschwäche-Symptomen während der vergangenen sechs Monate


Es gibt weitere Ein- und Ausschlusskriterien.
Eine mögliche Studienteilnahme muss vorab immer durch den Arzt geprüft werden.

Studienzentrale

Universitätsklinikum Frankfurt

Leitende Wissenschaftler

  • Prof. Dr. Eike Nagel
    Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität